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Liegt unsere Zukunft im Weltall?

Weltall SATELLIT1

Das beachtliche Space-Segment der Luxemburger Wirtschaft ist noch weitgehend unbekannt.

Vor 33 Jahren verkündete Staatsminister Pierre Werner Luxemburgs Ehrgeiz, den Weltraum kommerziell zu nutzen durch die Ausweitung unseres Wirtschaftsstandortes mit Satellitenparkplätzen über dem Äquator. Wenige Monate später tobte – inzwischen längst vergessen und verdrängt – ein extrem heftiger innenpolitischer Streit um dieses riskante Vorhaben, wobei vor allem das Unternehmen RTL, die Partei LSAP und die Gewerkschaften FEP und OBGL sich als sehr erbitterte Gegner dieses „verrückten Abenteuers“ hervortaten. Dagegen ergriffen CGFP und fonction publique nachdrücklich Partei für das ASTRA-Vorhaben.

Da verwundert doch heute die indifferente, „coole“ Aufnahme durch das Publikum der unlängst von der Regierung angekündigten Beteiligung an Expeditionen ins tiefe Weltall, um auf den sogenannten Asteroiden Mineralien einzusammeln.

Erschreckend ist dennoch, dass eine elektronische, nicht repräsentative Umfrage der größten Zeitung des Landes vom 17. November herausfand, dass 64% von 1.064 Lesern der Ansicht sind, das Space Mining-Projekt sei „weiter nichts als eine teure Spielerei“. Menschen die glauben, Luxemburg bräuchte sich nicht anzustrengen und nicht in die Zukunft zu investieren, legen eine unglaubliche ökonomische Ahnungslosigkeit an den Tag.

Man darf schließlich nicht vergessen, dass Luxemburgs Wettbewerbsfähigkeit und damit auch das hohe Niveau seiner volkswirtschaftlichen Wertschöpfung und seiner Einkommenslage ganz wesentlich auf digitalen High-Tech-Investitionen in den unterschiedlichsten Wirtschaftsbereichen beruhen. Und dazu gehört eindeutig auch ein aktives und weiter wachsendes Engagement im Weltraumsektor, wo wir inzwischen deutlich im Spitzenpeloton positioniert sind, wenngleich mit einigem Abstand hinter den „Großen“, Frankreich, Deutschland, Großbritannien und Italien.

Das mangelnde Interesse des Publikums beruht offensichtlich auf einer schlechten Information. So berichtete letztes Jahr die einheimische Presse praktisch nicht über eine privatfinanzierte Luxemburger Mondmission; Kaum einer weiß, dass ein öffentliches Luxemburger Forschungsinstitut an den künftigen NASA-Missionen zum Mars mitwirkt, oder dass eine 100%ige SES-Tochter vor Wochen Sendefrequenzen beantragt hat für MEO-Satelliten, welche sich nicht mehr über den Äquator bewegen, sondern in der Nähe von Nord- und Südpol passieren sollen.
So ist es wohl an der Zeit, dass wir den Lesern von „fonction publique“ einen Überblick geben über die vielfältigen Rollen, die Luxemburg inzwischen im Weltraumgeschäft einnimmt. Denn so wie der Finanzplatz sich keineswegs auf die Banken beschränkt, genauso ist die Astra-Satellitenflotte für Direkt-TV in Europa nur ein einzelnes Puzzle-Stück (wenngleich weiterhin das größte) in einem viel breiteren Gesamtbild.

Am Anfang war der „neie Feierwon“

Die 1985 als Société Européenne des Satellites entstandene SES, bei welcher die Luxemburger öffentliche Hand auch weiterhin 22% des Kapitals hält und 33% der Stimmrechte ausübt, beschränkt sich nicht einfach darauf, mit über 55 Fernseh- und Kommunikations-Satelliten passiv Mietgelder einzutreiben, ansonsten sie in wenigen Jahren ein Vogel für die Katze wäre. Dieser Markt ist inzwischen hart umkämpft, weil es Überkapazitäten gibt, da die Chinesen unzähligen Ländern der Dritten Welt Satelliten liefern, ohne Anfangsinvestition und im Austausch gegen künftige Rohstoff- oder Agrarlieferungen.

Die traditionellen Satelliten, die den Markt seit 25 Jahren beherrschen, werden nun bedrängt durch leistungsstärkere Rivalen mit höheren Übertragungskapazitäten dank präziser Richtantennen, die zum Teil auch andere Umlaufbahnen nutzen. Gleichzeitig kann jüngst auch die terrestrische, kabelgestützte Übertragungskonkurrenz aus technischen Verbesserungen Nutzen ziehen.

Zudem sind heute viele Hunderte von preisgünstigen Klein- und Mikrosatelliten im Einsatz, bis hinunter zu Würfeln von nur 10 cm Kantenlänge und wenigen Kilogramm Gewicht, und weitere Tausende sind im Bau oder in Planung. Anfangs waren dies vor allem Forschungssonden, doch nun richtet sich ein steigender Anteil von ihnen kommerziell aus, in vielen unterschiedlichen Marktnischen.

Dazu gehören beispielsweise auch die Satelliten der Baureihen VesselSat und Triton, die in der Betzdorfer Fabrik LuxSpace entworfen und hergestellt und zum Teil sogar betrieben werden. Sie kommen zum Einsatz etwa für die Schifffahrtssicherheit und die Fischereikontrolle sowie für automatische Identifikationssysteme.

Strategische SES-Diversifizierung

Der dynamische Marktführer SES hat hier schnell und auch wohl wirkungsvoller reagiert als seine direkten Konkurrenten. Dies sind vor allem Intelsat, mit ebenfalls über 50 geostationären Satelliten, Eutelsat in Paris und Inmarsat in London. Formal ist die hoch verschuldete Intelsat, ursprünglich die weltweite Genossenschaft aller staatlichen Telekom-Monopole (unter ihnen damals auch unsere Post), heute gleichfalls eine Luxemburger Unternehmensgruppe, wobei allerdings nur der Hauptsitz und die Finanzverwaltung mit ein paar Dutzend Mitarbeitern sich in Luxemburg befinden, während die technischen Experten in den USA sitzen und die kommerzielle Mannschaft weltweit aus London heraus agiert.

In ihrer Vorwärtsstrategie übernahm die SES kürzlich einen israelischen Dienstleister, der weltweit für die Programmausstrahlung der Fernsehindustrie Integrallösungen liefert, die auch Kabelverteilung einschließen. Vor allem aber wurde die Firma O3b zu 100% von der SES übernommen, deren neuartige MEO-Satelliten alle von der Bodenstation Betzdorf technisch verwaltet werden. (Näheres dazu im nebenstehenden Kasten „Der rote Löwe auf Orbit und im tiefen All“.)

Die SES hat verstanden, dass neben der Fernseh- und Datenübertragung weitere Geschäftsfelder zu erschließen und auszuweiten sind, und sie will künftig besonders dem weltweiten schnellen und breitbandigen Internetverkehr ein Rückkreuz bieten und dabei die Passagiere von Linienflugzeugen und Kreuzfahrtschiffen, das Personal auf Bohrinseln und die Bewohner abgelegener Inseln in den Genuss einer hohen und schnellen Übertragungskapazität bringen.

Den staatlichen Verwaltungen und Sicherheitskräften in Amerika wie in Europa und den internationalen Organisationen bietet die SES nicht nur Kommunikationsdienste an, etwa damit die US-Streitkräfte eine Drohne in Afghanistan oder Syrien von Ramstein in Deutschland aus steuern können, sondern diese Kundschaft kann künftig auch eigene, sehr spezifische Anwendungen auf einem SES-Satelliten für dessen ganze Lebensdauer unterbringen, beispielsweise zu Zwecken der Erdbeobachtung, etwa im Interesse der Landwirtschaft oder der Wetterdienste, wobei sie die SES entlohnen für den benötigten Raum an Bord, für das in den Weltall zu befördernde Gewicht und für die zum ständigen Betrieb benötigte Energie.

Kompetitiv durch Exzellenz und Innovation

Die SES bemüht sich gleichzeitig darum, ihre Rentabilität sicherzustellen durch das Absenken der Investitions- und Betriebskosten, etwa durch preisgünstige (zum Teil wiederverwendbare) Raketen sowie durch leichtere, rein elektrisch funktionierende Satelliten, ganz ohne Brennstoff und Energietank an Bord. Bekanntlich entfallen bei jedem Raketenflug rund 90% des Startgewichtes (und damit auch der Energiekosten) auf den erforderlichen Brennstoff.

Ein Teil der erwähnten Forschungsanstrengungen können in Luxemburg stattfinden, im Zusammenwirken von SES, ESA, LuxSpace und den diversen High-Tech-Experten der hiesigen Forschungsgemeinschaft die auf das Weltall ausgerichtet sind.

So befassen sich beispielsweise im öffentlichen Forschungszentrum LIST (Luxembourg Institute of Science and Technology) ca. 30 Mitarbeiter mit dem Weltraum in den Departementen MRT / Materials Research and Technology, ITIS / Information Technology for Innovative Services und ERIN / Environmental Research and INnnovation.

An der Uni Luxemburg sind in der Fakultät für Naturwissenschaften, Technologie und Kommunikation insgesamt ca. 50 Personen mit Weltraumthemen beschäftigt in drei verschiedenen Einheiten: bei SnT / Interdisciplinary Centre for Security, Reliability and Trust, bei P&M Geophysics / Physics & Material Sciences Research Unit - Geophysics Laboratory und bei RUES / Research Unit in Engineering Science.

Die diversen Akteure und Kompetenzen der Luxemburger „Space-Community“ treffen sich für den Meinungsaustausch und die Zusammenarbeit im Rahmen des sogenannten „Space Cluster“, dem „Groupement Luxembourgeois de l’Aéronautique et de l’Espace“, das auch als Aushängeschild im Kontakt mit dem Ausland gilt. Die interessierten kleinen und großen Privatunternehmen können sich hier nützlich untereinander austauschen, aber auch mit den staatlichen und institutionellen Akteuren, den öffentlichen Forschungsinstituten, der Universität, Luxinnovation und den zuständigen Verwaltungen und Ministerien.

Das Weltall als Zukunftsmarkt

Derzeit sind bereits über 30 Unternehmen in Luxemburg im Weltraumbereich tätig. Es gibt hier Alteingesessene, wie die SES und ihr Umfeld, und es gibt Neuankömmlinge, wie die beiden konkurrierenden künftigen Asteroiden-Ausbeuter „Deep Space Industries“ und „Planetary Resources“. Es gibt solche, die ihr ganzes Geld mit dem Weltall verdienen, wie der Satellitenbetreiber SES oder der Satellitenhersteller LuxSpace, und solche denen der Kosmos, einstweilen jedenfalls, nur einen marginalen (aber wachsenden) Anteil ihres Umsatzes liefert. Einige sind einfache Startups mit nur einer Handvoll Enthusiasten, andere sind bereits solide etabliert und europa- oder weltweit anerkannt.

Es können von uns hier natürlich nur einige Beispiele angeführt werden, die aber verdeutlichen sollen, wie breit das Spektrum des hiesigen Know-how bereits ist. Die Fabrik von Eurocomposites in Echternach beispielsweise stellt das superleichte Material her für den Aufbau der Satelliten, das heißt für den robusten Rahmen, an dem die Rechner, Sender, Antennen, Batterien, Tanks, Motoren usw. befestigt werden, aber auch für die Strukturen der weit ausholenden Satellitenpaddel mit ihren photovoltaischen Sonnenkollektoren. Für das bedeutende Unternehmen mit 890 Mitarbeitern, das ausschließlich ex-trem solide nichtmetallische Materialien herstellt, die nur einen Bruchteil des Gewichtes vergleichbarer Metallteile haben und daher vor allem im Flugzeugbau verwendet werden, stellt der Weltraumsektor selbstverständlich nur ein kleines Zubrot dar.

Dagegen sind im Ingenieur-Unternehmen Hitec rund ein Drittel aller 50 Mitarbeiter mit Weltraumkommunikation beschäftigt, und zwar am terrestrischen Ende der Verbindungen. Hier entwickelt und baut man steuerbare Großantennen für die Satellitenbetreiber und für ihre Kundschaft. Bekannt sind etwa ihre Gerätschaften für emergency.lu, die weltraumgestützte Katastrophen-Hilfe aus Luxemburg.

Total auf bewährte oder auf neue Weltraum-Anwendungen ausgerich-tet sind eine Reihe von mittleren und kleineren Firmen, wie etwa Inverto Digital Labs in Wecker, ein Unternehmen mit einem Personal von 55 Personen, das seit 23 Jahren technische Spezialgeräte für die Satellitenkommunikation produziert und weiterentwickelt, oder space4environment in Niederanven, deren 8 Mitarbeiter sich hauptsächlich mit der Auswertung von elektronischen Bildern der Erdbeobachtungs-Satelliten befassen. Ursprünglich arbeitete die 2001 entstandene Firma EmTronix in Sanem mit 10 Mitarbeitern nur für den Automobilsektor, bis Luxemburg ESA-Mitglied wurde. Nun beliefern ihre hochqualifizierten Tüftler auch die sWeltraumindustrie mit sehr spezifischen Lösungen, wie weltalltauglichen Solarpositionssensoren, Gyroskopen, Akzeleratoren und dergleichen mehr.

Der Leser wird verstehen, warum wir auf weitergehende Einzelheiten verzichten. Auch weil er sich inzwischen davon überzeugen konnte, dass bereits heute über 800 zukunftsträchtige Jobs in Luxemburg vom Weltraum abhängig sind. Der Ausbau dieser Tätigkeiten hilft unserem Land zweifellos, sich zu profilieren, wenn es um die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes und Arbeitsplatzes Luxemburg, um Start-Ups, um Innovation, um die digitale Revolution und so manches andere geht.
Paul Zimmer

Der rote Löwe auf Orbit und im tiefen All

Willkommen im Weltraum, lieber Leser! Danke, dass Sie uns auf diesem Ausflug ins All begleiten! Genießen Sie das einmalige Panorama vor Ihnen! Sehen Sie nun bitte hier vorne, etwas nach links, da erkennen Sie die internationale Weltraumstation ISS auf 330 bis 400 km Höhe über der Erdoberfläche. Dort weiter rechts steht dann über dem Äquatorkreis die geostationäre ASTRA-Flotte auf 35.786 km Höhe und darunter flitzen mit 18.918 km in der Stunde die O3b-Satelliten in einer mittleren Laufbahn auf 7.825 km Höhe. Der Mond weiter hinten ist bereits 363.300 bis 405.500 km von der Erde entfernt, der Planet Mars dagegen sogar enorme 200 bis 250 Millionen km. Und noch weiter weg, Flugjahre mit Höchstgeschwindigkeit entfernt, befinden sich die sogenannten „erdnahen“ Asteroiden. Dies, werter Leser, ist das Tummelfeld der Weltraumnation Luxemburg! Erst in den kommenden Jahrzehnten, glauben Sie? Nein, bereits heute! Jedenfalls in einem beeindruckenden Ausmaß, aber ohne dass sich das Luxemburger Publikum dessen bewusst ist. Ich kann Ihnen das erläutern.

Einer der Betreiber der seit dem Jahre 2000 ununterbrochen bewohnten ISS-Station ist die europäische Weltraumagentur ESA (European Space Agency), an welcher Luxemburg seit 2008 beteiligt ist. Wenn heute Dutzende von Luxemburger Firmen an der Weltraumnutzung mitverdienen, so verdanken sie das teilweise Forschungs- und Produktionsaufträgen der ESA, beispielsweise im Elektronik- und Software-Bereich.

Das ASTRA-System der Betzdorfer SES, hauptsächlich dem TV-Direktempfang in Europa gewidmet, ist den meisten Luxemburgern seit 30 Jahren bekannt. Insgesamt betreibt die SES heute etwa 55 geostationäre Satelliten im Äquatorplan über allen Kontinenten der Erde, die zum Teil vom Großherzogtum aus überwacht und gesteuert werden. Mehrere weitere sind in Planung und im Bau, darunter auch ein Luxemburger Militärsatellit, teils als NATO-Beitrag.

Seit Mitte dieses Jahres ist die SES alleiniger Besitzer des Netzwerkes der O3b-Satelliten auf einer niedrigeren Umlaufbahn, deren technische Steuerung bereits vorher von Betzdorf aus erfolgte. Der Sigel O3b steht für „the Other 3 billion“, die anderen 3 Milliarden Menschen, die noch auf das schnelle Internet warten. Derzeit sind 12 dieser Satelliten im Weltall und 8 im Bau. Ihre Signale haben nützlicher Weise eine kürzere Übertragungszeit, weswegen sie sich aber schneller bewegen müssen um nicht abzustürzen. So gehen sie am Firmament auf und unter und sind nur über mobile Antennen erreichbar. Ohne dass die Luxemburger Presse es uns mitgeteilt hätte, hat die Firma O3b Networks im November dieses Jahres bei den US-Behörden zusätzliche Frequenzen für weitere 40 Satelliten im Äquator-Orbit beantragt, aber auch bereits ein künftiges Satellitensystem angemeldet, dessen Trabanten in Polarnähe passieren sollen, ein absolutes Novum im SES-Imperium.

Der Mond, auf dem seit 1972 kein Mensch mehr gelandet ist, erlebte 2014 eine in der Öffentlichkeit kaum beachtete rein Luxemburger Mondmission, wobei eine 14 kg schwere Sonde in Mondnähe passierte, ganz konzipiert und hergestellt in der 2004 gegründeten Satellitenfabrik LuxSpace, die mit rund 50 Ingenieuren und Forschern in der Betzdorfer High-Tech-Zone vor allem Satelliten-Subsysteme der Klasse 30 bis 300 Kilogramm herstellt aber auch vollständige Mikro-Satelliten. Es handelt sich dabei um ein Tochterunternehmen der Firma OHB (Orbitale Hochtechnologie Bremen), dem drittgrößten Satellitenhersteller in Europa, der beispielsweise der Hauptlieferant des von der ESA und der EU bestellten Projektes Galileo (des „europäischen GPS“) ist.

Dem Mars möchte die NASA 2030 mit Astronauten einen Besuch abstatten, zu dessen Vorbereitung verschiedene unbemannte Flüge und Marslandungen erforderlich sind. In dieses Vorhaben ist auch das Luxemburger öffentliche Forschungsinstitut LIST eingebunden, mit seinem sehr leistungsfähigen Massenspektrometer FieldSpec, das zusammen mit kalifornischen NASA-Forschern weiter verbessert, miniaturisiert und leichter gestaltet werden soll und zudem dem rauen Weltraumklima anzupassen ist, bevor es auf der Mars-Oberfläche eingesetzt werden kann.

Das Schürfen von Mineralien auf Asteroiden, das in den kommenden 10 bis 20 Jahren gelingen soll, haben wir vor Monaten ausführlich erläutert, und so brauchen wir nicht im Einzelnen darauf zurückzukommen. Die beiden amerikanischen Vorreiter auf diesem Gebiet, die Unternehmen „Deep Space Industries“ und „Planetary Resources“, sind inzwischen in Luxemburg mit Personal präsent und im Gespräch mit möglichen lokalen Zulieferern unserer Weltraum-Industrie. (Siehe dazu unseren Hauptartikel.) Bei Planetary Resources ist die staatliche Bank SNCI inzwischen zweitstärkster Aktionär. Für die künftige neue Luxemburger Weltraum-Gesetzgebung liegt der Entwurf inzwischen vor; von der Rechtsfakultät unserer Universität ausgearbeitet, entspricht er offensichtlich den Erwartungen aller überseeischen und europäischen Interessenten und Fachleuten.pz

 

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