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„fonction publique“-Themenreihe: Me, myself(ie) and I…

FP263 7

Der zeitgenössische smarte Narziss(t),
Teil 1

Etwas unbeholfen, rückständig, unzeitgemäß oder „vintage“ wirkt der Ingenieur Walter Faber, der in Max Frischs 1957 erschienenem Bestseller Homo faber nach einer Bruchlandung in der mexikanischen Wüste von Tamaulipas reflexartig nach der Kamera greift, aber enttäuscht feststellen muss: „Von Sensation nicht die Spur, ab und zu eine Eidechse, die mich erschreckte, eine Art von Sandspinnen, das war alles.“1 Den Tod seines Freundes Joachim hält er in einer spontanen Momentaufnahme fest: „Wir fotografierten und bestatteten ihn.“ 2 Seine zukünftige Geliebte Sabeth verärgert er dadurch, dass er ihr mit der Kamera hinterherläuft: „Einmal filmte ich sie./ Als Sabeth es endlich entdeckte, streckte sie die Zunge heraus: ich filmte sie mit der gestreckten Zunge, bis sie, zornig ohne Spaß, mich regelrecht anschnauzte.“3 Diese drei Versuche des Protagonisten, bewegende Momente aus einem Leben in ein statisches Lichtbild zu zwängen, werden in den folgenden Jahrzehnten breiten Niederschlag in u. a. soziologischen, verhaltenspsy-chologischen und philosophischen Abhandlungen finden: die Suche nach Sensation, der fehlende Respekt vor menschlichem Leid, die Belästigung seiner Mitmenschen, die durch einen Blick durch die Linse (Objektiv) schlagartig auf ein Objekt reduziert werden. Die camera obscura wird zum Teufelszeug erklärt, auf das der von Gefühlsverlotterung heimgesuchte und die Technik vergötternde Übermensch zurückgreift, weil er außerstande ist, unmittelbar, stricto sensu ohne Mittel, das Leben zu erleben, die Existenz aus nächster Nähe zu ertragen: Landschaften, Menschen, Erfahrungen werden objektiviert, registriert und konsumiert – das fremde Land erlebt man nicht mehr wie Humboldt an Ort und Stelle, sondern zeitverschoben auf der Leinwand (heute „Bildschirm“ oder „desk screen“), vor der sich in der Regel noch einige Bewunderung und Interesse vortäuschende Gäste versammeln.

Über ein solches sich nicht ziemendes Verhalten vermag der Zeitgenosse höchstens noch etwas gelangweilt zu schmunzeln; vielleicht greift er während eines akademischen Vortrags über die postmoderne Herrschaft des Bildes zu seinem Smartphone, um einige Eindrücke filmisch festzuhalten, anschließend (d. h. unverzüglich) zu „posten“ und sein Bildungsniveau der ganzen Welt bescheiden – das versteht sich von selbst – mitzuteilen. Doch auch der aggressive, wild aus dem Hinterhalt schießende Paparazzo ist passé, denn das, was wir den Anderen mit unserem heutigen Arsenal an medialen Waffen nicht zumuten oder antun sollen, tun sich diese selbst an. Es ist Ihnen sicher schon begegnet: lustiges Volk, das in doch sehr eigenartiger, verkrümmter Pose, den Anderen ausblendend oder gar unbemerkt anrempelnd (man ist ja auf sich selbst konzentriert), sich mit einer angel- oder lanzenartigen Stange den Weg bahnen – der Gegenstand erfreut sich größter Beliebtheit und ist unter dem Namen „selfie stick“ günstig zu erstehen – um schließlich sich selbst, grimassierend und meistens in lebensgefährlicher Pose (auf der Mauer der Akropolis, auf den weißen Klippen von Dover, aber nur einen Schritt vom Abgrund entfernt – der Originalität wegen), weltweit zu verewigen – das perfekte Bildnis, in das wir uns selbst zwängen und vor dem doch so viele Philosophen und Schriftsteller gewarnt haben.  Dieses Selbstbildnis nennt sich heutzutage „Selfie“ und wurde vom Oxford Dictionary zum Wort des Jahres 2013 erkoren.

Urs Bühler stellt in seinem in der Neuen Zürcher Zeitung publizierten Artikel fest: „Hätte man vor wenigen Monaten das gemeine Volk gefragt, was hinter diesem Begriff [d. i. Selfie] stecken könnte, wäre wohl meist etwas Unanständiges vermutet worden. Heute, da er in aller Munde ist, wissen wir: Es ist tatsächlich etwas Unanständiges – der Quickie der Fotografie gewissermassen, die Selbstbefriedigung der Generation Auslöser, die in jeder Lebenslage Bilder schiesst.“4 Erregen die Selfie-Jäger zunächst ein gewisses Kopfschütteln oder gar eine peinliche Berührung, drängen sich doch, beschäftigt man sich etwas eingehender mit dieser Zwangsneurose, eher Mitleid und Fremdscham auf. Denn in der Tat ist dieses Verhalten unanständig: Es verstößt – auch wenn es zunächst paradox klingt – gegen das Selbstwertgefühl, unterbindet den Prozess der Individuation, ist zum Teil selbst- und menschenverachtend, tritt Werte und Anstand mit Füßen, ist, simpel ausgedrückt, gefährlich. Was diese „Generation Auslöser“ auslöst, wird im Folgenden dem Versuch einer Erklärung unterzogen werden. Da der Mensch, wie Erich Kästner bemerkt, über die Jahrtausende hinweg derselbe Affe geblieben ist5, bemühen wir Ovids Metamorphosen, um die anschließenden Thesen zu veranschaulichen.

Voraussetzung einer gelungenen Selfie-Kultur: die Identitätsverweigerung

Ovid berichtet, wie der Seher Tiresias befragt wird, ob Narziss, dem Sohn der Nymphe Liriope, ein reifes Alter beschieden sei. Die Bedingung für eine solche lange Lebensdauer wird vom Seher unmissverständlich preisgegeben: „Wenn er sich nicht selbst kennenlernt.“6 Es verwundert wohl kaum, dass wir auf diese Episode der Metamorphosen zurückgreifen, verkörpert doch die mythische Figur des Narziss – von Sigmund Freud psychoanalytisch kanonisiert – bis heute eine quasi pathologische Selbstliebe, Selbstverliebtheit und Selbstreferenzialität. Von höchstem Interesse ist allerdings die von Tiresias geäußerte Prämisse des Überlebens, das durch eine kognitive Abkehr vom eigenen, eigentlichen Ich gewährleistet wird – eines Überlebens im übertragenen Sinn natürlich. Der Existenz kann aber in der Regel das Individuum nur dann standhalten, wenn es sich mit seinem eigenen Selbst kritisch auseinandersetzt, sich weiterentwickelt, sich stets revidiert und korrigiert, schließlich und letzten Endes sich – im Idealfall – eines gewissen Läuterungsprozesses erfreuen darf. Der Selbstverliebte im Gegenzug meistert aber nur das Leben, wenn er wegschaut, sich nicht mit sich selbst konfrontiert, sich mit der Oberfläche – ein Motiv, das bei Narziss noch eine wesentliche Rolle spielen wird – zufriedengibt.

Der Narzisst mit seinem mit Selfie-Funktion ausgestatteten Smartphone erfüllt die vom Seher verlautbarte Bedingung aufs Wort. Paradoxerweise betrachtet er sich selbst auf dem Bildschirm, ohne sich selbst wirklich zu sehen bzw. zu erkennen. Was er sieht, ist die konstruierte Idealvorstellung seines Selbst, eine Projektion seiner Wünsche (im Zustand der Erfüllung) sowie die konkretisierten Erwartungen der „Community“, der er das Selfie widmet. Solange diese Illusion aufrechterhalten wird, kann er sein Dasein fristen, da er von keinen tiefergehenden Fragen gebeutelt wird. Er bleibt auf der Oberfläche und versucht sich dort über dem existentiellen Wasser zu halten. Die Voraussetzung einer gelungenen Selfie-Kultur ist also die Identitätsverweigerung. Der Auftrag des psychisch und geistig gesunden Menschen lautet noch immer Nosce te ipsum; der Selfie-Begeisterte erkennt aber gerade sich selbst nicht, auch wenn er sich spiegelverkehrt erblicken kann. Selfies beantworten höchstens die Frage, wer wir sein wollen, kaum aber die Frage, wer wir sind. Dagegen einwenden könnte man, dass das Schaffen eines idealen Ichs – das ideale Ich als Zielsetzung – bereits den Ausgangspunkt für eine gelingende Identitätsfindung bilde; problematisch wird es aber meines Erachtens, wenn der Einzelne dieses Stadium der Wunschvorstellung nicht überwindet, reflektiert und dementsprechend handelt. Dann bleibt er im Zustand der Selbstbeweihräucherung und blind für jedwede konstruktive Kritik. „Das Selfie“, so zitiert Madlen Schäfer die Selfie-Forscherin Kristina Steimer, „geht bislang nicht genug auf das Bedürfnis ein, Fragen nach dem eigenen Selbst in Geschichten darzustellen. Also Dauer statt nur Bestand auszudrücken“7. Geschichte bedeutet Revolution und Evolution, Dynamik durch Umwälzungen und Neuanfänge – einen Prozess, der zu dauerhaften Veränderungen führt, aber auch Objekt einer ständigen fruchtbringenden Hinterfragung bleibt. So steht es auch um die Identitätsfindung. Selfies leisten aber lediglich eine Bestandsaufnahme eines Augenblicks, der festgehalten werden möchte und somit per se die Verweigerung, sich zu verändern, zum Ausdruck bringt. Das Festfrieren („Bestehen“) eines flüchtigen Moments stellt keine solide Dauer im Sinne eines auf Evolution gründenden Zwischenresultats dar, sondern lediglich das Andauern eines flüchtigen Moments. Der Selfie-Abhängige ist somit „unanständig“ gegenüber sich selbst, verweigert er doch jedwede wahre Selbstverwirklichung.

Der Soziopath: Das Vergehen am Anderen

Narziss in seinem Hochmut und seiner Ichbezogenheit verschmäht die Liebesbekundungen anderer Menschen: „Viele Männer, viele Mädchen begehrten ihn. Aber solch hartherziger Hochmut wohnte in der zarten Gestalt! Kein Mann, kein Mädchen konnte ihn rühren.“ (OM 149, H. v. m.) Eine von den vielen verschmähten Wasser- und Berg-nymphen verwünscht Narziss mit der flehenden Bitte an die Götter: „So soll es auch ihm in der Liebe ergehen, so soll auch er, was er liebt, nicht bekommen.“ (OM 153, H. v. m.) Narziss‘ Schicksal wird vorgezeichnet, da ihre Bitte auf dem Olymp auf Zustimmung trifft: Der Jüngling wird keine reale Liebe erfahren. Das Charakterbild des Soziopathen wird somit bereits in der Antike skizziert: gefühlsarm und unfähig zur Empathie, wird Narziss durch seine Abweisung Anderer, seine Selbstverliebtheit und Egozentrik mit Verlust und Einsamkeit bestraft. Gegenüber seinen Mitmenschen verhält sich der zeitgenössische Selfie-Jäger ebenfalls „unanständig“, tritt auf seiner blinden Suche nach Originalität Anstand und Mitgefühl mit Füßen. Was zählt, ist die einzigartige Selbstdarstellung ohne Rücksicht auf die Befindlichkeiten anderer Menschen. Fern liegt mir jedoch jede Form einer Schuldzuweisung, denn der sich im Rausch befindende Selfie-Junkie ist rücksichtslos aus Notwendigkeit, handelt ohne Bewusstsein, da es schließlich ums Überleben und Aufrechterhalten seiner Scheinidentität geht.

Den Finger auf die Wunde legt der jüdische Künstler Shahak Shapira mit seinem Projekt Yolocaust, in dem er die Rücksichtslosigkeit, Ignoranz und – man möge mir den Begriff nachsehen – Dummheit gewisser Selfie-Adepten denunziert. Auf künstlerisch geschickte Weise stellt er Selfies an den Pranger, die Touristen inmitten des Holocaust-Denkmals in Berlin „geschossen“ und anschließend u.a. auf Facebook oder Instagram gepostet haben: Romantische Selfies zweier Verliebter mit verklärtem Blick – im Hintergrund die Steinblöcke, die Terror, Folter und Mord symbolisieren, Selfies mit akrobatischen Einlagen auf den Steinblöcken, die Rassismus, Tod und Menschenverachtung symbolisieren. Shapira entlarvt das Unerhörte eines solchen Unterfangens, indem er durch Montagetechnik die Symbolik der Steinblöcke des Mahnmals auflöst und auf schockierende Weise deutlich macht, wo die Turteltäubchen ihr Techtelmechel und die Akrobaten ihre Tanzeinlage fotografisch, „selfish“ festhalten, nämlich auf einem Haufen aufgestapelter, gefolterter, grässlich entstellter und ermordeter Menschen... Auf ähnliche Weise ermahnt die Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau auf Twitter die Besucher, von jedweden sportlichen Gleichgewichtsübungen auf den zum Selektionspunkt führenden Gleisen in Birkenau abzusehen: „When you come to @AuschwitzMuseum remember you are at the site where over 1 million people were killed. Respect their memory. There are better places to learn how to walk on a balance beam than the site which symbolizes deportation of hundreds of thousands to their deaths.“ So viel zur „Unanständigkeit“ des Selfies.

Ideal-Bild und Selbstbildnis als Ursprung allen Übels

Narziss ist in Zwischenzeit unterwegs und sucht nach einer Wasserquelle, um seinen Durst zu stillen – ein fataler Fehler, denn er wird sich selbst im Spiegel des Wassers erblicken und sich unsterblich – wobei es bei dem mythischen Jüngling eher „sterblich“ heißen müsste – verlieben: „Und während er den Durst zu stillen trachtete, wuchs in ihm ein anderer Durst. Während er trinkt, erblickt er das Spiegelbild seiner Schönheit, wird von ihr hingerissen, liebt eine körperlose Hoffnung, hält das für einen Körper, was nur Welle ist. Er bestaunt sich selbst und verharrt unbeweglich mit unveränderter Miene wie ein Standbild aus parischem Marmor.“ (OM 153, H. v. m.) In die Falle tappt Narziss durch einen zu stillenden Durst, d. h. durch das Vorhaben, ein Ziel zu erreichen, das wiederum selbstreferenziell ist, da es unmittelbar aus der Befriedigung seiner eigenen Bedürfnisse besteht: sich selbst zu erquicken.

Auf diegetisch geschickte Weise zeigt Ovid, dass das (Selbst-)Verderben seinen Ursprung in der ausschließlichen Beschäftigung mit sich selbst findet. Und wofür entzündet sich sein Herz? – Nicht etwa für reale, körperliche Schönheit, sondern für sein trügerisches, irreales Spiegelbild, d. h. für eine Illusion, für eine Oberfläche, hinter der das Nichts waltet: „Wie oft tauchte er, um den Hals, den er sah, zu erhaschen, die Arme mitten ins Wasser und konnte sich nicht darin ergreifen!“ (OM 153, H. v. m.) Die Liebe und Hinwendung zum oberflächlichen Bild bleibt letzten Endes leer, eine Identitätsfindung unmöglich: Narziss kann sich nicht „ergreifen“, d. h. begreifen oder erfassen, weil er sich stets auf die Oberfläche konzentriert, die eine virtuelle Realität widerspiegelt, die ihn aber auch momentan überleben lässt. Solange er versucht, das geliebte Gegenüber zu ergreifen, handelt er – zwar vergeblich – und hofft.

Ovid schreibt über die Liebe zu einer „körperlosen Hoffnung“ – ein Begriff, der durch seine semantische Dichte und Verdopplung die Vergeblichkeit seines Unterfangens und die Virtualität seines Sehnsuchtsobjekts unterstreicht. Sowohl die „Körperlosigkeit“ als auch die „Hoffnung“ rücken die Täuschung des für real gehaltenen Irrealen in den Vordergrund. Eine körperlose Liebe bleibt eine Chimäre, während Hoffnung nichts anderes bedeutet als ein tatenloses Warten, durch ein in der Wirklichkeit fehlendes Handeln keine konkreten Resultate zeitigend, sondern diese auf eine ungewisse Zukunft vertagend. Vielmehr ist das angebliche Ergebnis ein „Verharren“, die „Unbeweglichkeit“, die „Unveränderbarkeit“ – ein Standbild, d. h. ein das eigene dynamische Wesen, die eigenen Entwicklungsmöglichkeiten unterbindendes Selbstbildnis. Nicht mehr der uns durch sein Urteilsvermögen bzw. seine Vorurteile strafende „Andere“ ist „unsere Hölle“, sondern wir selbst erschaffen uns unsere eigene Hölle, indem wir uns unser eigenes Bildnis erschaffen, dem wir kaum noch zu entfliehen vermögen. Der selbstverliebte Mensch wird dadurch zur Tautologie – ich bin ich –, dass er keine Veränderungen mehr zulässt bzw. zulassen kann: Das Subjekt macht sich selbst zum Objekt.

Das „Standbild aus parischem Marmor“ verkörpert den selbstzufriedenen smarten Narzissten, der gottähnlich sich selbst erschafft, um am Ende selbstzufrieden zu urteilen: „Es war gut.“ Ist die Authentizität, ist die Selbstbestimmung geglückt? – Wohl kaum, denn „die Selfies zeigen zumeist, dass die Realität nicht einfach abgebildet, gedoppelt, sondern vielmehr ‚geschönt‘ [vgl. „parischen Marmor“, C. H.] wird – und zwar in Richtung der Inszenierung eines Ideal-Bildes.“8 Genau wie Narziss in seiner Selbstverliebtheit konstruiert der Selfie-Schöpfer ein perfektes apollinisch geregeltes Kunstwerk, wobei Perfektion als das Abgeschlossene (vgl. „perfectum“) wiederum jedwede Entwicklungsmöglichkeit vereitelt. Es bedarf keines zürnenden Gottes mehr, um den Menschen zur Salzsäule erstarren zu lassen, dafür sorgt der Eine oder Andere selbst.

In einem in der nächsten Ausgabe edierten zweiten Teil werden wir Narziss auf seinem Weg in den unvermeidlichen Untergang begleiten und weitere Ähnlichkeiten zwischen dem mythischen Antihelden und dem Selfie-Anhänger aufdecken, so der Wunsch, sich von seinem realen Körper zu befreien, der Teufelskreis der Selbstobjektivierung bzw. Selbstreferenzialität, letztlich die Verurteilung zum Voyeurismus…

Claude Heiser

 

  1. Max Frisch: Homo faber. Ein Bericht, Frankfurt a. M. 1962, S. 23. H. v. m.
  2. Ebd., S. 55.
  3. Ebd., S. 85.
  4. Urs Bühler: Generation Selbstauslöser, in: NZZ (26.3.2014). H. v. m.
  5. Vgl. Erich Kästner: Die Entwicklung der Menschheit (1932).
  6. P. Ovidius Naso: Narcissus und Echo, in: Ders.: Metamorphosen. Lateinisch / Deutsch. Übersetzt und herausgegeben von Michael von Albrecht, Stuttgart 1994 (= rub 1360), III. Buch, S. 149. H. v. m. Im Folgenden zitiert unter der Sigle (OM Seitenzahl).
  7. Madlen Schäfer: Das verraten Selfies über Sie (24.9.2018), in: www.techbook.de/mobile/selfie-bedeutung, zuletzt eingesehen am 14.9.2019.
  8. Klaus Neumann-Braun: Selfies. Oder: kein fotografisches Selbstporträt ohne den Anderen, in: Fotografie und Gesellschaft. Phänomenologische und wissenssoziologische Perspektiven. Bielefeld, S. 343-348. Vgl. auch https://edoc.unibas.ch/57672/, zuletzt eingesehen am 14.9.2019.

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