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Communiqués de presse

SNPPL

CGFP-Fachverband SNPPL gegründet

16.07.2018

Die CGFP ist auf Expansionskurs: Die einzige national repräsentative Gewerkschaft für den öffentlichen Dienst zählt derzeit schon mehr als 30.000 Mitglieder, die in rund 60 Fachverbänden zusammengeschlossen sind. Künftig werden noch weitere dazu stoßen.

Infolge der umfassenden Rettungsdienstreform wurde am 11. Juli nach der Ausarbeitung der Satzungen das „Syndicat National des Pompiers Professionnels Luxembourg" (SNPPL) aus der Taufe gehoben. Bereits zwei Tage zuvor hatte der CGFP-Nationalvorstand einstimmig die Aufnahme dieser neuen Mitgliedsorganisation beschlossen.

Sämtliche Rettungsdienste wie zum Beispiel die Feuerwehren, die Notärzte des SAMU, die so genannten „agents professionnels" sowie die Berufs- und Flughafenfeuerwehr wurden am 1. Juli in das neu geschaffene „Corps grand-ducal d'incendie et de secours" (CGDIS) unter einem Dach vereint. Mit der Zusammenlegung der ehrenamtlichen Feuerwehren und der hauptamtlichen Helfer sollen alle Bewohner Luxemburgs, egal aus welchem Teil des Landes sie stammen, Zugang zu einem hochwertigen Rettungsdienst erhalten.

Auch wenn niemand die lobenswerte Zielsetzung dieser Mammutreform ernsthaft in Frage stellt, besteht aus Sicht der CGDIS-Belegschaft noch mancherlei Klärungsbedarf, so dass dies eine schnelle, gewerkschaftliche Reaktion erforderte. Unter der Leitung seines Präsidenten Bob Jungers wird sich das SNPPL sowohl für die Belange des operationellen als auch für die des administrativen CGDIS-Personals einsetzen. Ein Teil der Beschäftigten, die zuvor bei den Gemeinden eingestellt waren, gehörten bislang der Gewerkschaft des Gemeindepersonals FGFC an, die zugleich Kooperationspartner der CGFP ist.

Eines der zentralen Anliegen des SNPPL wird darin bestehen, die professionellen Helfer mit ihren zum Teil unterschiedlichen Statuten auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen, damit die wertvolle Arbeit der Rettungskräfte die nötige Anerkennung findet. Insbesondere bei der Organisation und bei den Personalangelegenheiten müssen noch erhebliche Hürden überwunden werden. Das SNPPL wird darum bemüht sein sicherzustellen, dass beim Wechsel zum CGDIS für keinen Mitarbeiter Verschlechterungen eintreten. In diesem Sinne wird der frisch gegründete CGFP-Fachverband unter anderem seine Mitglieder in Einzelgesprächen darüber beraten, ob es für sie ratsam ist, eine Änderung ihres aktuellen Statuts zu beantragen oder nicht. Manchen CGDIS-Beschäftigten, die jetzt die Möglichkeit haben, eine staatliche Laufbahn einzuschlagen, wird zum Beispiel ihre Betriebszugehörigkeit nicht angerechnet. Das SNPPL will sich dafür einsetzen, dass den Betroffenen Übergangsbestimmungen eingeräumt werden, um somit die Gleichbehandlung aller CGDIS-Beschäftigen sicherzustellen.

Da bei der Umsetzung der Rettungsreform ein gewisser Zeitdruck herrschte, gibt es derzeit auch bei der Ausbildung und bei der Ausrüstung innerhalb des CGDIS noch viele Ungewissheiten. Unmittelbar nach seiner Gründung erhebt das SNPPL bereits eine erste konkrete Forderung: Im Verwaltungsrat des „Corps grand-ducal d'incendie et de secours" muss rasch ein Mitglied der CGFP-Fachorganisation aufgenommen werden, zumal im Gesetz ausdrücklich vorgesehen ist, dass zwei Arbeitnehmervertreter diesem Gremium angehören sollen.

„Zësumme gi mir d'Saach un", lautet das Motto mit dem das „Syndicat National des Pompiers Professionnels Luxembourg" sich nun den vielschichtigen Herausforderungen stellt. Ab August werden die ersten Mitglieder kostenlos aufgenommen. Erst ab 2019 wird ein Jahresbeitrag in Höhe von 90 Euro pro Mitglied (CGFP-Beitrag inbegriffen) erhoben.

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