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Communiqués de presse

Heiliger Neijoerschpatt

Traditioneller CGFP-Neujahrsempfang

23.01.2019

Rund 200 eingeladene Gäste wohnten am vergangenen 21. Januar dem alljährlichen Neujahrsempfang der CGFP im „Parc Hotel Alvisse" in Dommeldingen bei. Nach einem kurzen Jahresrückblick warf CGFP-Generalsekretär Steve Heiliger zielstrebig den Blick nach vorn.

Im Vordergrund stehe dieses Jahr die rasche Umsetzung des Zusatzpapiers zum Gehälterabkommen von 2016, das die CGFP im Juni 2018 mit der Regierung vereinbart hat. Zudem sei es begrüßenswert, dass nun auch bei der Regierung die Erkenntnis herrsche, mit den jeweiligen Fachverbänden, statt mit der Dachorganisation, über die sektoriellen Anliegen verhandeln zu müssen. Die Gespräche müssten am Ende jedoch zu konkreten Ergebnissen führen.

Handlungsbedarf gebe es im Zusammenhang mit der Personalvertretung. Seit den Reformen von 2015 sei es nahezu unmöglich geworden, derartige Vertretungen aufzubauen, betonte Heiliger. Nach wie vor bleibe das Bewertungssystem ein rotes Tuch für die CGFP. Gerade bei einem moderneren Dienstanbieter wie dem Staat sei ein rein gewinnorientiertes System völlig unangebracht. Ein weiterer Punkt, der ganz oben auf der „To-Do"-Liste des Ministers stehen müsse, sei die Umsetzung der CGFP-Abkommen in den öffentlichen Einrichtungen („établissements publics").

Vier Monate nach dem Inkrafttreten der Zeitsparkonten forderte unterdessen CGFP-Nationalpräsident Romain Wolff punktuelle Nachbesserungen, damit die vereinzelten Probleme, die vor allem im Zusammenhang mit der Schichtarbeit aufgetaucht sind, aus der Welt geschafft werden. Beim Dauerkonflikt mit der Staatssparkasse würden die Hoffnungen nun auf einem Treffen der letzten Chance ruhen, das Anfang Februar mit den zuständigen Ministern Gramegna und Hansen stattfinden wird. Diese Unterredung müsse in konkrete Ergebnisse münden, andernfalls sehe sich die CGFP gezwungen, weitere Schritte zu unternehmen.

2020 finden die Sozialwahlen im öffentlichen Dienst statt. Die CGFP werde zusammen mit ihrem Kooperationspartner FGFC versuchen, ein ähnlich gutes Ergebnis zu erzielen wie bei den vorigen Sozialwahlen, versicherte Wolff. Die ersten Vorbereitungen hätten bereits begonnen. In seiner Ansprache richtete der CGFP-Nationalpräsident auch den Fokus auf die die möglichen Folgen eines harten Brexit ohne Deal. Bei den Europawahlen im Mai dieses Jahres gelte es jene Parteien zu stärken, die für demokratische Werte eintreten.

Als letzter Redner wies der neue Minister des öffentlichen Dienstes, Marc Hansen, darauf hin, dass es für ihn eine große Ehre sei, dieses Ressort leiten zu dürfen. Der öffentliche Dienst müsse zunehmend gestärkt werden. Auch in die Ausbildung müsse weiter investiert werden.

Die Abschaffung der 80/80/90-Regelung konkretisiere sich, unterstrich Hansen. In den vergangenen Wochen habe diesbezüglich ein reger Austausch zwischen der Regierung und der CGFP stattgefunden. Der entsprechende Text befinde sich mittlerweile auf der letzten Zielgeraden und könne in Kürze vom Ministerrat gebilligt werden.

Die bevorstehenden Verhandlungen mit den CGFP-Fachverbänden, die im März/April starten werden, bereiten dem Minister eigenen Aussagen zufolge keine Angst. Er setze auf konstruktive Gespräche. Die jeweiligen Sozialpartner sollten einen fairen Umgang zueinander pflegen. Nur so könnten Fortschritte erzielt werden.

 

 

 

 

 

 

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