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Communiqués de presse

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CESI: CGFP-Vertreter Romain Wolff zum neuen Vizepräsidenten gewählt

06.12.2004

Rund 150 Delegierte und Gäste aus ganz Europa nahmen am 4. Ordentlichen Kongress der Europäischen Union der Unabhängigen Gewerkschaften in Brüssel teil

Einstimmig wurde am 3. Dezember 2004 anlässlich des CESI-Kongresses in Brüssel CGFP-Vertreter Romain Wolff zum stellvertretenden Vorsitzenden der Europäischen Union Unabhängiger Gewerkschaften gewählt. Romain Wolff tritt damit die Nachfolge von Pierre Trausch an, der nach langjähriger Tätigkeit im Vorstand der CESI nicht mehr für das Amt des Vizepräsidenten kandidierte.

Die Gewerkschaftsarbeit auf europäischer Ebene ist für Romain Wolff nicht neu. Als Mitglied des Vorstandes der CESI konnte er sich in den vergangenen Jahren eingehend mit den Ideen, den Zielsetzungen und den sich daraus ergebenden Problemen für die CESI beschäftigen und auseinandersetzen.

Zu seinen Prioritäten für die Zukunft zählt die volle Teilnahme der CESI am sozialen Dialog auf europäischer Ebene. Als weitere Schwerpunktthemen nannte der neugewählte Vizepräsident der CESI die Förderung des Gewerkschaftspluralismus auf europäischer Ebene, die Umsetzung der Lissabon-Strategie und Maβnahmen gegen den mit der ominösen „Bolkestein-Richtlinie“ verfolgten Sozialabbau in Europa, dies vor dem Hintergrund der luxemburgischen EU-Ratspräsidentschaft im ersten Halbjahr 2005.

Am CESI-Kongress in Brüssel nahmen rund 150 Delegierte aus ganz Europa teil. Schwerpunktthemen der unter dem Motto „Solidarität in einem erweiterten Europa“ stehenden Tagung waren neben der Neuwahl der CESI-Spitze programmatische Entscheidungen für die Zukunft und die in einem erweiterten Europa notwendig gewordene Satzungsänderung. Die von den Delegierten eingebrachten Anträge bezogen sich auf die so genannte Lissabon-Strategie, die europäische Sozialpolitik und die Daseinsvorsorge auf europäischer Ebene.

Die Zusage der EU-Kommission, die CESI künftig verstärkt in den europäischen Sozialdialog einzubinden, wurde als „wichtige Etappe“ und „historische Wende“ in der europäischen Gewerkschaftsarbeit gewertet.

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