Communiqués de presse
CGFP-Exekutive zu Gesprächen bei der DP
07.03.2005Kürzlich fand eine Unterredung zwischen Vertretern der Demokratischen Partei und der Führungsspitze der Confédération Générale de la Fonction Publique CGFP statt.
Die CGFP war bei dem auf Einladung der Demokratischen Partei stattgefundenen Gespräch durch ihr Exekutivbüro (Emile Haag, Präsident; Romain Wolff, Generalsekretär; Claude Heiser, 1. Vize-Präsident; Camille Weydert, Vize-Präsident, und Michel Cloos, Finanzverwalter) sowie Steve Heiliger, Presseattaché, vertreten. Die DP-Vertretung ihrerseits setzte sich aus Präsident Claude Meisch, Generalsekretärin Agny Durdu und Fraktionssekretär Dan Theisen zusammen.Ziel der Unterredung zwischen DP und CGFP, die bekanntlich beide erst kürzlich eine Erneuerung ihrer Führung vollzogen haben, war ein gegenseitiger Standpunktaustausch zu aktuellen Themen wie der Lissabonstrategie, dem Fontagné-Bericht, dem Unterrichtswesen oder dem Referendum zur europäischen Verfassungsvorlage sowie zu Fragen, die spezifisch den öffentlichen Dienst betreffen.
Die CGFP zog eine insgesamt positive Bilanz der vorherigen Legislaturperiode, in der es zu zwei Gehälterabkommen und einer umfassenden Reform des Beamtendienstrechts kam.
Die Vertreter der CGFP widersetzen sich der im Fontagné-Bericht vorgeschlagenen, fast gänzlichen Abschaffung der Indexierung der Gehälter und Sozialleistungen und erinnern an die Bedeutung der Mehrsprachigkeit innerhalb des öffentlichen Dienstes als Standortvorteil, ganz im Interesse einer größeren Wettbewerbsfähigkeit.
Was die Bolkestein-Richtlinie betrifft, so vertritt die CGFP die Meinung, dass Dienstleistungen allgemeinen Interesses auf jeden Fall ausgeklammert werden müssen.
In Punkto Unterrichtswesen teilen beide Seiten die Meinung, dass auch in Zukunft die Bewertung der Schüler nach dem Leistungsprinzip erfolgen sollte. Die Exekutive der CGFP bedauert, dass das Projekt „De Neie Lycée“ nicht mit den Lehrern diskutiert wurde.
Die doppelte Staatsbürgerschaft, die Verwaltungsreform sowie der Stellenwert des öffentlichen Dienstes waren weiterhin Bestandteil der Unterredung.