Communiqués de presse
Nach der Generalversammlung der UCM: CGFP bedauert einseitige Belastung der Arztbesucher
15.11.2005Die Confédération Générale de la Fonction Publique CGFP bedauert, dass die Generalversammlung der Krankenkassenunion (UCM) mit den Stimmen der Patronatsvertreter und der Regierung eine weitere einseitige Belastung der Arztbesucher beschlossen hat. Nicht alle Versicherten, sondern lediglich die Patienten werden ab kommendem Jahr bei Arztbesuchen in den meisten Fällen eine höhere Selbstbeteiligung zu tragen haben, steigt diese doch von bisher fünf auf künftig zehn Prozent.
Die CGFP wird auch in Zukunft eine einseitige Mehrbelastung der Kranken ablehnen.
Um den Haushalt der Krankenversicherung in den nächsten Jahren im Gleichgewicht zu halten, ohne die Beiträge nennenswert zu erhöhen, sind die Erwartungen an die vom zuständigen Minister angekündigten Studiengremien sehr hoch: so etwa an den wissenschaftlichen Rat, der die Ärzte zu effizienteren Ausgaben beraten oder den günstigeren Gebrauch von Medikamenten sowie vor allem Qualität fördernde und Kosten senkende Maßnahmen in den Spitälern bewirken soll.
Einmal mehr weist die CGFP darauf hin, dass sie, besonders aus sozialen Überlegungen, gleichgewichtige Beitragsanpassungen erhöhten Selbstbeteiligungen vorzieht, um die Leistungsfähigkeit der Krankenversicherung zu gewährleisten und gleichzeitig den angekündigten Defiziten wirksam zu begegnen. Nur auf diese Weise können nach Darstellung der CGFP die Leistungen der Krankenkassen auf hohem Niveau gehalten und damit eine stets den letzten Erkenntnissen gerecht werdende medizinische Betreuung gewährleistet werden.
Was den nationalen Plan für Präventivmedizin betrifft, unterstreicht die CGFP abschließend, dass Studien und Pläne nicht ausreichen, wenn nicht auch kurzfristig zufrieden stellende Ergebnisse zu erwarten sind.