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„fonction publique“ Nr. 192 soeben erschienen: Finanzmarktkrise im Mittelpunkt

29.10.2008

Ganz im Zeichen der jüngsten Finanzmarktkrise steht die soeben erschienene Oktober-Ausgabe von „fonction publique“, dem offiziellen Presseorgan der CGFP.

In seinem Leitartikel zieht CGFP-Nationalpräsident Emile Haag zunächst Parallelen zur Weltwirtschaftskrise aus dem Jahre 1929, um dann zum Schluss zu gelangen, dass gerade heute Privatisierungstendenzen fehl am Platz seien und öffentliche Aufgaben mehr denn je im Zuständigkeitsbereich des Staates bleiben müssten.

Wie ein roter Faden zieht sich dieser Gedanke auch durch den in der Rubrik „Standpunkte“ veröffentlichten Beitrag des CGFP-Generalsekretärs. Unter dem Titel „Nichts dazu gelernt…?“ warnt auch Romain Wolff vor „weiteren Auslagerungen von heute staatlichen Aufgaben in öffentliche Einrichtungen oder gar die Privatwirtschaft“. Im Gegensatz dazu müssten vor allem die staatlichen Strukturen gestärkt werden, und auch die Kontrollfunktion des Staates über öffentliche Dienstleistungen und deren Finanzierung dürfe „gerade augenblicklich nicht weiter in Frage gestellt werden“. Der Markt jedenfalls reguliere sich mitnichten von alleine. Während die Großanleger die Gewinne einsteckten, habe die Allgemeinheit das Risiko zu tragen.

„Viel professionelles Geschick“ wird in einem weiteren Beitrag den Vertretern des Luxemburger Staates bei ihren Entscheidungen hinsichtlich der Absicherung des Finanzplatzes Luxemburg bescheinigt. Für Panik gebe es hierzulande keinen Grund, heißt es in dieser mit „Luxemburg in der Brandung internationaler Turbulenzen“ überschriebenen Analyse. Unsere Wirtschaftsstrukturen seien fundamental gesund, und auch unser internationaler Finanzplatz gelte weiterhin als besonders solide aufgestellt, was sich nicht schlagartig ändere „durch die importierten Probleme einzelner Banken“.

Unter dem Titel „Die Hauptsünden eines perversen Kultes“ begibt sich „fonction publique“ schließlich „in das Labyrinth des turbo-kapitalistischen Denkens“, aufgeschlüsselt „nach einigen der schnoddrigen englischsprachigen Begriffe“, welche die Unternehmensdebatte in den letzten Jahren dominierten.

„fonction publique“ wird voraussichtlich in der zweiten Wochenhälfte landesweit verteilt werden. Eine Vorab-Version ist bereits jetzt verfügbar auf der CGFP-Internetseite unter www.cgfp.lu, Rubrik: „Le Journal“.

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