CGFP  >  Actualités  >  Infos  >  News infos

Infos

cgfp assurances

Ihre persönlichen Finanzen: Steuern sparen mit einer Zusatzpension

29.11.2012

Für diejenigen, die glauben, (zu) viele Steuern zu zahlen

Investitionen in eine persönliche Zusatzpension werden steuerlich gefördert, und diese indirekte staatliche Subvention kann dem einzelnen, je nach Einkommens- und Familienlage, spürbare Steuerersparnisse bringen: Dadurch erhält diese sichere Vermögensanlage gegebenenfalls eine interessante Rendite.

Abgesehen von der späteren günstigen Besteuerung bei der Auszahlung der Pension, interessiert vor allem die Möglichkeit des Abzugs der geleisteten Beiträge vom besteuerbaren Einkommen. Der Steuervorteil hängt dabei von der jeweiligen persönlichen Lage ab: Wer ohnehin keine Steuern oder nur wenig Steuern zahlt, dem ersparen Pensionsprämien auch keine oder kaum Steuern. Aber eine finanzielle Absicherung unserer alten Tage ergibt natürlich auch Sinn ohne steuerliche Überlegungen und Berechnungen.

Um die unmittelbare persönliche Ersparnis an Einkommenssteuern zu berechnen, muss jeder von seinem marginalen Steuersatz ausgehen, welcher nicht mit der durchschnittlichen Steuerbelastung zu verwechseln ist. Eine Einzahlung von 1.000 Euro in eine Zusatzpension kann bei dem Einkommenssteuer-Höchstsatz von über 40% (einschließlich der 7%igen Solidaritätssteuer) über 400 Euro an Steuern einsparen.

Die Aufwendungen für eine Zusatzpension kommen in diesem Fall nur noch zu weniger als 60% aus der eigenen Tasche, der Rest indirekt vom Staat durch die entsprechend gesenkte Einkommenssteuer. Dabei sind natürlich alle anderen steuermildernden Umstände zu beachten, so dass eine genaue Berechnung des Vorteils etwas kompliziert ist und in jedem Einzelfall ein anderes Resultat ergibt. An dieser Stelle wollen wir jedoch die Größenordnungen aufzeigen, von denen hier die Rede ist.

Vorausgesetzt, die letzten Regierungsvorschläge zum Budgetgesetz für 2013 passieren das Parlament in ihrer derzeitigen Form, so erreicht nächstes Jahr ein Junggeselle ab einem Monatseinkommen von etwa 3.500 Euro und ein Ehepaar ab einem gemeinsamen Einkommen von rund 7.000 Euro den hohen Steuersatz von 41,73%, während der Höchstsatz von 42,80% jenseits von 8.300 beziehungsweise 16.600 Euro im Monat einsetzt.

Aber auch bei geringerem Einkommen rechnet sich das steuerbegünstigte Sparen: Der marginale Steuersatz des Junggesellen übersteigt bei einem Gehalt in der Größenordnung von 2.000 Euro schon 20% und bei rund 3.000 Euro über 35%. Verheiratete erreichen die 20%-Schwelle über circa 3.500 Euro und die 30%-Linie bei rund 5.000 Euro an gemeinsamem Einkommen.

Es ist wichtig, hier darauf hinzuweisen, dass die Steuervergünstigung für eine Zusatzpension nach Artikel 111bis des Steuergesetzes geltend gemacht werden kann ganz unabhängig von einer gleichzeitigen Nutzung der anderen bestehenden Steuerspar-Möglichkeiten, wie Bausparprämien, Versicherungsprämien (auch für Lebens- und Restschuld-Versicherungen) sowie Schuldzinsen.

Die Aufwendungen für eine persönliche Zusatzpension sind - unter präzisen Voraussetzungen - bis zu einem festgesetzten Höchstbetrag voll abzugsfähig. Dieser Plafond ist nach dem Alter des Versicherten gestaffelt. Unter 40 Jahren (Alter zu Beginn des jeweiligen Steuerjahres) können jährlich bis zu 1.500 Euro geltend gemacht werden, von 40 bis 44 Jahre 1.750 Euro, von 45 bis 49 Jahren 2.100 Euro, von 50 bis 54 Jahren 2.600 Euro und ab 55 Jahre 3.200 Euro.

In einem Haushalt können beide Ehe- oder Pacspartner eine solche Versicherung abschließen, unabhängig davon, ob nur einer oder alle beide erwerbstätig sind. Konkret kann somit bei zwei Partnern über 55 Jahren ein jährlicher Beitrag von 6.400 Euro abgesetzt werden, was unter den günstigsten Voraussetzungen (Für 2013 ist eine Höchststeuersatz von 42,8% ins Auge gefasst.) 2.739 Euro an Steuerersparnis darstellen kann. Bei zwei Partnern unter 40 können bis zu 3.000 Euro abgesetzt werden, was je nach marginalem Steuersatz bis über 1.200 Euro an Steuern spart.

Um in den Genuss der Steuervergünstigung zu gelangen, sind aber einige Bestimmungen genau zu beachten. Das Pensionsalter legt der Versicherungsnehmer selbst fest, doch darf es nicht unter 60 und nicht über 75 Jahren liegen, wobei die Einzahlungen sich mindestens über einen Zeitraum von 10 Jahren erstrecken müssen. Wer bei Vertragsabschluss über 50 ist, muss also akzeptieren, dass hinsichtlich der Zusatzpension ein theoretisches Pensionsalter von über 60 gilt.

Bis zu dem vertraglich vereinbarten Pensionsdatum, also beispielsweise bis zu Ihrem 60. Lebensjahr, zahlen Sie den vereinbarten Beitrag ein, monatlich oder jährlich, wie Sie wünschen. Sollten Ihre Lebensumstände Sie zu einem späteren Zeitpunkt dazu bringen, den Umfang der Einzahlungen zu vermindern oder aber vorübergehend oder definitiv einzustellen, so ist dies ohne weiteres möglich. Ihre Zusatzpension wird nur eben später entsprechend kleiner ausfallen. Aber die auf Grund der vorangegangenen Einzahlungen erworbenen Rechte bleiben voll gewahrt, und das angelegte Geld bringt Ihnen auch weiterhin einen Ertrag.

Doch kann Ihnen - das ist Voraussetzung für die Steuervergünstigung - nichts zurückgezahlt werden, bevor Sie nicht das vereinbarte Alter erreicht haben. Ihre regelmäßigen Einzahlungen legt die Versicherungsgesellschaft ertragbringend an, so dass die angesparten Mittel über ihre Einzahlungen hinaus anwachsen können.

Bei Erreichen des Pensionsalters müssen Sie dann entscheiden, ob Sie sich einen Teil (und zwar maximal die Hälfte) des erworbenen Kapitals sofort auszahlen lassen. Der Rest (also mindestens die Hälfte des angehäuften Kapitals) wird in eine Leibrente umgewandelt und monatlich bis zu Ihrem Lebensende ausgezahlt. Dabei kommen weitere Steuervergünstigungen zum Tragen: Die Monatsrente ist zu 50% steuerfrei, und die eventuelle teilweise Kapitalauszahlung bei Renteneintritt unterliegt einem erniedrigten Steuersatz, dem sogenannten „halben globalen Satz".

Wen die angeführten Einzelheiten verwirren, der sollte sich beraten lassen vor einer Entscheidung. Aber ein jeder muss schon selbst beurteilen, wie viel von seinem regelmäßigen Einkommen er konsumieren will und wie viel er zurücklegt. Wer jedoch beabsichtigt, regelmäßig für seine alten Tage zu sparen, der darf, über die vielen Einzelheiten hinaus, hier zurückbehalten, dass die Zusatzpension eine sehr sinnvolle Sparform darstellt. Wer zudem ein kräftiger Steuerzahler ist, dem sei wirklich angeraten, sie auf jeden Fall in Betracht zu ziehen.

Für die Grenzgänger, also für die Kollegen, die im benachbarten Ausland wohnen, ist die hier beschriebene steuerliche Begünstigung der Zusatzpension nicht in allen Fällen anwendbar: Diese sogenannten „nichtgebietsansässigen Steuerpflichtigen" oder „contribuables non-résidents" können den Vorteil nur nutzen, wenn sie gemäß Artikel 157ter der Einkommensteuergesetzgebung behandelt werden.

Für diese Zusatzpension können die CGFP-Mitglieder sich vertrauensvoll an unsere Versicherungsagentur „CGFP Assurances" wenden. Die von der CGFP empfohlene Zusatzpension von „Bâloise Vie" ist nicht nur sehr günstig im Tarif, sondern auch sehr flexibel in ihrer Ausgestaltung.

Sie lässt die Wahl zwischen monatlichen oder jährlichen Einzahlungen, eine spätere Abänderung der regelmäßigen Beiträge, die freie Bestimmung des angestrebten Pensionsalters, falls erwünscht beim Erfallsdatum die Auszahlung der Hälfte des angehäuften Kapitals usw.

Im Falle des Todes des Versicherungsnehmers vor dem Erfallstag seiner Pension, kommt es zur Auszahlung der bis dahin eingezahlten Prämien an den Partner, die Kinder oder an sonstige Erben. Eine Überlebensrente für den Ehepartner ist nicht vorgesehen, da ja für jeden Partner eine Zusatzpension abgeschlossen werden kann.

Wenn Sie noch für das Fiskaljahr 2012 Ihren Steuervorteil nutzen wollen, so müssen Sie sich sputen und noch vor Jahresende einen Vertrag abschließen und die entsprechende Prämie bezahlen:

CGFP Assurances S.A.
16, Rue Erasme
L-1468 Luxembourg

Tél : 27 04 28 01
Fax : 27 04 28 99

Lien externe: CGFP Assurances

 

 

Les cookies assurent le bon fonctionnement du site. En le consultant, vous acceptez l'utilisation des cookies. OK En savoir plus