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Communiqués de presse

„D’Fanger ewech vun eisem Statut!“

19.01.2007

Die CGFP zu den Äußerungen der Industriellenföderation in Bezug auf die Einführung des Einheitsstatuts

Beim traditionellen Neujahrsempfang der Industriellenföderation bedauerte Fédil-Präsident Robert Dennewald nach Presseberichten, dass der öffentliche Dienst bei der Umsetzung des Einheitsstatuts nicht einbezogen würde. Zugleich aber forderte er, dass die im Tripartite-Abkommen festgeschriebene Abmachung uneingeschränkt umgesetzt würde, aber für die Unternehmen keine Mehrkosten mit sich bringen dürfe.

Wie bereits anlässlich der 40. Vorständekonferenz der CGFP im vergangenen Dezember verlautete, steht die Confédération Générale de la Fonction Publique voll und ganz hinter den Tripartite-Maßnahmen, die vor dem Hintergrund der zu dem Zeitpunkt verfügbaren Informationen getroffen wurden. Zu eben diesen Maßnahmen, denen im Übrigen auch die Fédil-Vertreter zustimmten, zählt aber auch die Abmachung, dass sich die mögliche Einführung des Einheitsstatuts ausschließlich auf den Privatsektor beschränke. Deswegen erstaunt es umso mehr, dass von Patronatsseite nun Äußerungen laut werden, ganz so, als habe sie in den Tripartite-Verhandlungen nicht mit am Tisch gesessen.

„D’Fanger ewech vun eisem Statut!“ lautete denn auch die unmissverständliche Botschaft anlässlich der 40. Vorständekonferenz der CGFP, über die in der soeben veröffentlichten „fonction publique“, dem monatlich erscheinenden Presseorgan der CGFP, ausführlich berichtet wird. „Jeder, der sich an unserem spezifischen Statut vergreift, muss wissen, dass er damit den gesamten öffentlichen Dienst auf die Barrikaden treibt“, so die Warnung der CGFP-Führung, die erbitterten Widerstand ankündigt, sollte es zu weiterem Sozialabbau kommen.

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