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Communiqués de presse

Neujahrsempfang 2106

Rückblick und Ausblick

29.01.2016

Die CGFP lud zu ihrem traditionellen Neujahrsempfang

Am 25. Januar fand der mittlerweile schon zur Tradition gewordene Neujahrsempfang der CGFP im Parc Hotel Alvisse in Dommeldingen statt. CGFP-Nationalpräsident Emile Haag und CGFP-Generalsekretär Romain Wolff nutzten diese Gelegenheit zu einem Rückblick auf das vergangene Jahr, als auch als Anlass, einen Ausblick auf die bevorstehenden Monate zu geben.

So sei 2015 ein sehr turbulentes und keineswegs leichtes Jahr für die CGFP gewesen, hieß es seitens des CGFP-Nationalpräsidenten. Nach langen Verhandlungsjahren bekam die Reform im öffentlichen Dienst endlich grünes Licht. Stellenweise hapere es jedoch noch bei der Umsetzung, im Dialog mit dem Beamtenminister versuche die CGFP nun, diese Schwierigkeiten zu identifizieren und zu lösen. In verschiedenen Verwaltungen und öffentlichen Einrichtungen scheinen sich bekanntlich die Führungsebenen vehement gegen die Ausführung einiger, für die öffentlich Bediensteten positiven, Punkte zu wehren.

Anlässlich der Berufskammerwahlen sei unterdessen die nationale Repräsentativität der CGFP im öffentlichen Dienst wieder einmal bestätigt worden. Zusammen mit ihrem Kooperationspartner FGFC stelle sie 25 der 27 verfügbaren Sitze für die nächsten fünf Jahre und zeige sich somit auf ein Neues als starker und nicht zu unterschätzender Interessenvertreter der öffentlich Bediensteten.

Als größte Herausforderung in den bevorstehenden Monaten seien wohl die Verhandlungen rund um die Steuerreform zu nennen, die für 2017 geplant ist, meinte CGFP-Generalsekretär Romain Wolff in seiner Ansprache. Die Steuerlast auf den natürlichen Personen sei im vergangenen Jahr gestiegen, bedingt durch die Mehrwertsteuererhöhung und die 0,5%-Abgabe, es liege in den Händen der Regierung, diese Last zu vermindern und die Kaufkraft der Haushalte wieder zu stärken. Besonders die Mittelschicht, also all diejenigen, die nicht von Staatshilfen profitieren könnten und für die es immer problematischer würde, sich ein Eigenheim anzuschaffen, wenn sie nicht auf die finanzielle Hilfe ihrer Familie zurückgreifen könnten, litten am meisten unter den Steuererhöhungen und müssten folglich entlastet werden.

Tatsächlich müssten im Rahmen der Reform alle Steuersätze der Realität angepasst werden und sozial gerecht bleiben.

Das Patronat seinerseits prangere immer wieder die angeblich hohen Kosten des öffentlichen Dienstes an und fordere diesbezüglich Einschnitte. Tatsache sei aber, dass viele dieser Kosten auf die Schaffung neuer Arbeitsplatze zurückzuführen seien, das insbesondere im Bildungswesen und bei der Polizei. Es handele sich hierbei also um Ausgaben, die angesichts der aktuellen Flüchtlingsproblematik beispielsweise absolut notwendig seien, meinte Romain Wolff abschließend.

Zu guter Letzt sei noch zu erwähnen, dass in den kommenden Monaten die Verhandlungen rund um das neue Gehälterabkommen in die erste Runde gehen sollen.

p.r.

 

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